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Märtyrer

Sel. Francisco Castello (1914-1936),
S p a n i e n
29. September 1936

„Ja, ich bin Katholik.“

Francisco Castello wurde in Alicante in Spanien geboren. Während seines Studiums am Chemie-Institut Sarri in Barcelona lernt er den Jesuiten P. Ramon Galan kennen, der für ihn ein Freund und geistiger Begleiter wird.

Francisco setzt sich für die Anliegen der Armen in Barcelona ein, später in Lleida in „Canyeret“, schließlich auch für die Anliegen der Arbeiter von „Casa Cros“, wo er als Chemiker tätig ist. Er ist sowohl Mitglied bei der Marianischen Kongregation als auch bei der Katholischen Aktion und er engagiert sich in der „Föderation der christlichen Männer in Katalonien“.

Während der Christenverfolgung des Bürgerkriegs (1936-1939) kommt er für 10 Wochen ins Gefängnis. „Ja, ich bin Katholik.“ – Mit diesen Worten antwortet er auf die Fragen, die man ihm stellt. Es sind Worte, für die er mit dem Leben bezahlen muss. Vor seinem Tod schreibt er drei rührende Briefe: an Maria Pelegri, seine Verlobte, in dem er sie bittet, dass sie sich – wenn nur möglich – wieder verliebt und heiratet; an P. Ramon Galano SJ, seinen Freund und Beichtvater, dem er sein bescheidenes „intellektuelles Testament – das Testament eines Wissenschaftlers“ schickt; an seine Familie – seine Schwestern und seine Tante. In jedem Brief lesen wir, dass er mit seinem Schicksal versöhnt ist und mit Ungeduld den Übertritt von dieser Welt in die Ewigkeit erwartet.

Francisco Castello wurde am 29. September 1936 auf dem Friedhof von Lleida getötet. Er hätte sein Leben retten können, wenn er seinen katholischen Glauben verleumdet hätte, dieser aber war ihm mehr wert als das eigene Leben. Am 11. März 2001 wurde Francisco Castello auf dem Petersplatz in Rom seliggesprochen.