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Märtyrer

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STÜCK

Märtyrer

Sel. Sr. Agnes Phila (1909-1940),
Sel. Sr. Lucia Khambang
(1917-1940),
T h a i l a n d

26. Dezember 1940

„Uns könnt ihr töten, aber die Kirche und Gott nicht.“

Die beschriebenen Verfolgungen der Katholiken im Dezember 1940 spielen sich in dem thailändischen Dorf Songkhon am Fluss Maekhong ab. Alles beginnt mit der Vertreibung des Priesters aus dem Dorf. Die Verantwortung für die Gemeinschaft und die Schule übernehmen: der Katechet Philip Siphong, die Schwestern Agnes und Lucia aus dem Konvent der Liebenden des Hl. Kreuzes (Congregation of Lovers of the Holy Cross), sowie die Helferinnen Agatha, Cecilia, Bibiana und Maria.

Am 16. Dezember 1940 wird Philip Siphong von der Polizei unter dem Vorwand eines Briefes vom Sheriff von Mukhadon aus dem Dorf gelockt und unweit erschossen. Dieses Verbrechen verängstigt die Schwestern, dennoch führen sie die Schule weiter und kümmern sich um die katholische Gemeinschaft. Die Polizei terrorisiert die Dorfbewohner, indem sie nicht nur in die Luft, sondern auch direkt auf Menschen schießt. Als ein Polizist merkt, dass die Schwestern die Kinder den Katechismus lehren, droht er: „Ich werde euch alle töten, wenn ihr nicht aufhört von Gott zu sprechen, so wie jetzt.“ Sr. Agnes fragt, ob die Polizei genug Maschinengewehre und Patronen hat, um das zu tun. An diesem Abend bereiten die Schwestern die Kinder darauf vor, den Märtyrertod zu sterben und beten um Standhaftigkeit im Glauben. Vorher jedoch schicken sie den Polizisten Kokosfett, damit sie die Gewehrläufe ölen können, und einen Brief von Sr. Agnes, in dem sie die Polizei informiert, dass es niemanden gibt, der ihnen verbieten kann, Christus zu verkünden.

Am nächsten Abend, dem 26. Dezember 1940 – dem Hochfest des hl. Stephanus, des ersten Märtyrers – werden die Schwestern und die Kinder zum Friedhof geführt. Als die Bewohner von Songkhon merken, was geschieht, schließen sie sich ihnen an. Die Polizei versucht vergeblich, die Schwestern vom Rest zu trennen. Schließlich sind es die Schwestern, die zur Seite treten. Vor ihrem Tod sagt Sr. Agnes zu den Polizisten: „Uns könnt ihr töten, aber die Kirche und Gott nicht. Eines Tages wird die Kirche nach Thailand zurückkommen und wird stärker aufblühen als jemals zuvor.“ Die Schwestern werden jeweils zu zweit würdelos in ein Grab geworfen.

Am 22. Oktober 1989 hat sie der Hl. Vater seliggesprochen: den Katecheten Philip Siphong, 33; Sr. Agnes Phila, 31; Sr. Lucia Khambang, 23; Agatha Putta, 59; Cecilia Butsi, 16; Bibiane Khampai, 15 und Marie Phorn, 14.